Was war das Geheimnis von Nikola Tesla und seinen Erfindungen?

Er ist einer der wenigen Menschen in der gesamten Geschichte, der unsere Geselschaft zu einem der größten technischen Fortschritte führte.

Es gibt viele Sagen und Mythen über Nikola Tesla.

Doch wie kam er auf all die Erfindungen und was war wirklich sein Geheimnis?

In diesem Beitrag gehen wir dem Geheimnis seines Erfolgs auf die Spur und fassen am Ende zusammen, wie du seine Erfahrungen für dein Leben nutzen kannst.

Letztes Jahr reiste ich im November zu den Bosnischen Pyramiden, über die ich vor ein paar Monaten berichtete. Hier kannst du den Beitrag dazu lesen: https://www.konstantinpeterson.de/blog/bosnische-pyramide/

Danach setzte ich meine Reise nach Serbien fort.

Belgrad, ist die Hauptstadt von Serbien, in der das Museum von Nikola Tesla steht. Und so kam es dazu, dass ich vor diesem alten Haus stand.

Es ist ein unscheinbares Gebäude mitten in der Großstadt mit über 1 Millionen Einwohnern.

Damals gehörte der Ort, in dem Nikola Tesla geboren wurde (*1856), zum Kaisertum Österreich (1804-1867), so kam es, dass er in Österreich studierte. Insgesamt sprach er 8 Sprachen fließend. 

War Nikola Tesla ein Kind reicher Eltern? Hatte er Erfinder in seiner Familie? Oder hatte er die Erfindungen aus der geistigen Welt empfangen, zum Beispiel über seine Träume?

Sicher kennst du die ein oder andere geheimnisvolle Geschichte über ihn.

Doch wie war es wirklich?“ fragte ich mich…

Um dem Mythos auf die Spur zu kommen, stehe ich an einem Dienstag Abend, den 28. November 2023 um 16:00 Uhr vor dem Nikola Tesla Museum in Belgrad, trete durch das geöffnete Tor auf der rechten Seite und gehe bei 8 Grad Celsius die Treppe hinauf, ins Nikola Tesla Museum.

An diesem Abend erlebte ich eine unglaubliche Reise aus dem Leben von Nikola Tesla. Sah mir sein Privatleben an, entdeckte seine Visionen, bestaunte seine Erfindungen und fand Herausforderungen und Ängste, denen er sich zu Lebzeit stellen musste.

Doch bevor wir uns auf die Reise zu Nikola Tesla aufbrechen, lass uns erstmal zurück blicken, wie lange die Idee der Elektrizität existiert, damit wir die Entwicklung von Tesla besser verstehen können…

Elektrizität wurde seit über 2.574 Jahren entdeckt. Ca. 550 v. Chr. entdeckte der griechische Mathematiker und Philosoph Thales von Milet die elektrische Ladung von Teilchen. Beim Reiben von Bernstein stellte er fest, dass er so kleine Teilchen anziehen kann. Nachdem er einen Bernstein an einem trockenen Tierfell rieb, blieben Stroh und kleine Federn daran hängen. Zwar konnte er dieses Phänomen nicht erklären, gilt seitdem aber als der Entdecker der Elektrizität. Diese Entdeckung gab auch dem Elektron (negativ geladenes Elementarteilchen) seinen Namen: Es wurde 1874 nach dem altgriechischen Wort für Bernstein élektron (ἤλεκτρον) benannt.

2.222 Jahre später, im Jahr 1672 erfand der deutsche Physiker Otto von Guericke eine Maschine, die elektrische Ladungen erzeugen kann. Diesen ersten Generator nannte er selbst Elektrisiermaschine.

250 Jahre vor Nikola Tesla, im 16ten Jahrhundert, gab es also bereits die ersten Wissenschaftlichen Versuche mit Elektrizität.

Auf dieser Tafel ist die historische Dokumentation über die Versuche, Elektrizität nutzbar zu machen.

Anstatt etwas Neues zu erfinden, nutzte Nikola Tesla im Jahr 1888 bereits eine 216 Jahre alte Idee der Elektrizität, um daraus etwas Neues zu kreieren.

Nikola Tesla studierte an verschiedenen Akademien in Europa, wie in Österreich, dann Prag und wurde zum Erfinder und Elektroingenieur.

Nach seinem Studium begegnete der junge Erfinder seiner ersten Krise. Er hatte nicht genug Geld für seine Erfindungen und musste mit Entsetzen feststellen, dass europäische Unternehmer sich sehr schwer für neue Technologien begeistern. In diesem Moment stockte seine Karriere und er sah sich vor einer existenziellen Bedrohung als Erfinder.

Stell dir vor, du bist auf dieser Erde inkarniert, um das Leben auf der Erde zu revolutionieren. Aber dann fehlt dir das Geld für den nächsten Schritt?

Wie viele Menschen geben auf, weil sie gerade nicht genug Geld für ihre Idee haben? Oder rechtfertigen ihre Ohnmacht mit „dann soll es so nicht sein…„?

Stell dir Nikola Tesla hätte damals gesagt: „Dann soll es wohl so nicht sein?“

Wie viele geniale Erfindungen, Visionen oder Ideen überleben nicht diese erste Hürde?

Doch was hat der geniale Erfinder gemacht, als er spürte, er kann seinen Auftrag nicht erfüllen?

Bei so einem großen Auftrag kommt das Aufgeben definitiv nicht in Frage. 

Er machte sich auf den Weg… 

Er fand heraus, dass Unternehmer in Amerika in neue Technologien investieren und Risikofreudiger sind.

Was meinst du? Hatten ihn damals seine Freunde abgeraten, nach Amerika zu reisen? Hat man ihn gefragt, „wie soll er sich in einem anderen Land etablieren“? Sicher musste er viele dieser gut gemeinten Ratschläge anhören.

Letztlich packte Nikola seine Sachen, ließ alles los, was er in Europa angesammelt hatte. Er ließ auch die gut gemeinten Ratschläge seiner Freunde zurück und trat die Reise seines Lebens an, mit einem Koffer und einem Herz voller Visionen.

1884 begab sich Nikola Tesla ohne finanzielle Mittel nach New York und landete 2 Tage später als Angestellter bei Thomas Edison.

Offiziell kennt jeder Thomas Edison als den Erfinder der Glühlampe. Doch es gibt noch eine andere Geschichte, dass der deutsche Erfinder Heinrich Göbel aus Hannover im Jahr 1854 die erste Glühlanpe erfand, nur nicht patentierte.

Mit der Zeit führte die Anstellung bei Thomas Edison zu etlichen Probleme und da stand Nikola Tesla wieder vor einer schwierigen Entscheidung, die sein Leben komplett verändern sollte.

Nikola Tesla wollte an neuen Erfindungen arbeiten, aber Thomas Edison hielt seine Ideen nicht für ernst.

Also musste Nikola Tesla eine Entscheidung treffen.

Lässt Nikola Tesla sich von Thomas Edison, seinem Arbeitgeber seinen Geist unterdrücken und lebt komfortabel weiter. Oder wagt er einen riskanten Schritt und kündigt diese begehrte Position?

Ich meine, wer würde damals nicht gerne für Thomas Edison arbeiten (oder heute für Google, Elon Musk oder Apple?)

Würdest du einen sicheren Job, der dir genug Einnahmen einbringt aufgeben, weil du deinem Ruf folgen möchtest?

 

Was sind die Unterschiede zwischen Thomas Edison und Nikola Tesla?

Thomas Edison hatte nur wenige Monate Schulunterricht erhalten und wurde dann zu Hause von seiner Mutter unterrichtet. Daher hatte er nie einen akademischen Abschluss. Er war mehr ein Unternehmer als ein Erfinder. 

Er war dennoch ein genialer Mann und reichte 1.093 Patente ein. Wobei er als Unternehmer viele Patente auch mit anderen Erfindern zusammen einreichte.

Nikola Tesla studierte an Akademien und war ein Erfinder und Elektroingenieur. 

 

Er hatte viele Visionen unter anderem arbeitete an der Freien Energie und kabelloser Elektrizität.

 

Er war kein Unternehmern, sondern lebte für die Forschung. 

So kreierte Nikola Tesla immer neue Erfindungen, während Thomas Edison seine Ideen nicht unterstützte.

Daraufhin kündigte Nikola Tesla, bei Thomas Edison und machte sich mehrere Monate später selbstständig.

Im Jahr 1888 erfand Nikola Tesla den Induktionsmotor basierend auf dem Wechselstrom, der dieser Welt einen großen Fortschritt gab.

Die Spule erzeugt durch Elektrizität ein elektromagnetisches Feld, das den Motor zum Rotieren bringt. 

Doch was bedeutet Wechselstrom und Induktionsmotor für unseren Alltag?

Stell dir vor, all deine Haushaltsgeräte, wie Waschmaschine, Kühlschrank, Küchenmaschine, Waffeleisen, Föhn und viele weitere würden heute nicht da sein…

All diese Geräte funktionieren mit Wechselstrom und dem Induktionsmotor. 

Das Industriezeitalter begann 1760 mit der Herstellung der Baumwolle und erreichte 120 Jahre später, dank der technischen Erfindungen, wie diesen Motor und andere Erfindungen, eine exponentiellen Fortschritt.

Wäre vor 136 Jahren der Induktionsmotor mit Hilfe des Wechselstroms nie erfunden werden, würden wir heute sicher ein anderes Leben führen.

In den darauffolgenden Jahre reichte Nikola Tesla insgesamt über 280 Patente ein. 

Thomas Edison arbeitete damals noch mit Gleichstrom, wogegen Nikola Tesla mit Wechselstrom arbeitete.

Als Thomas Edison in Nikola Tesla eine Bedrohung für sein Unternehmen sah, erzählte er, dass Wechselstrom eine Gefahr für die Menschen ist, um seinen Opponenten aus dem Weg zu räumen.

Es begann der Krieg um Elektrizität.

Die größte Vision von Nikola Tesla war die freie Energie. Eine Möglichkeit, Energie aus der Umgebung zu beziehen und sie kostenfrei für alle Menschen verfügbar zu machen

Auf dem Weg zur freien Energie arbeitete er daran, Elektrizität kabellos über viele Kilometer Entfernung zu übertragen.

Hier ist die spektakuläre Teslaspule. 

Der Tesla-Transformator oder auch Teslaspule wandelt Strom von niedriger Spannung auf Hochspannung um. Im Zentrum dreht sich ein Magnet und erzeugt so in den außen angebrachten Spulen Strom.

Ein Beispiel, dass Strom über die Luft übertragen werden kann, sind Experimente, wie geringe Mengen an elektrischer Ladung an eine menschliche Hand übertragen wird.

Was kannst du aus dieser Erfahrung von Nikola Tesla und Thomas Edison lernen? 

– Du musst nicht etwas neu erfinden. Möglicherweise können die vorhandenen alten Dinge einen größeren Fortschritt bringen, als etwas Neues zu erfinden. So griff auch Nikola Tesla auf die Idee der Elektrizität zurück, die über 200 Jahre wissenschaftlich existierte.

– Es ist wichtig, deine Visionen zu realisieren. Hätte Nikola Tesla damals an sich gezweifelt und wäre er seiner Berufung nicht gefolgt, hätten wir heute vielleicht nicht diesen technischen Fortschritt erreicht.

– Wenn deine Vision oder deine Gabe nicht genug Unterstützung findet, oder du nicht genug Geld dafür hast, dann gib nicht einfach auf. Mache dich auf den Weg nach einem anderen Markt, bei dem die Menschen viel offener für deine Arbeit sind. Wäre Nikola Tesla nie nach Amerika gegangen und etwas riskiert, würden all diese Erfindungen womöglich niemals oder erst viel später erfunden werden.

– Arbeite mit anderen genialen Menschen zusammen. Im Alleingang reichte Nikola Tesla 280 Patente ein. Thomas Edison, der mit anderen Erfindern kooperierte, meldete über 1.093 Patente an. Das sind fast 4x so viele Erfindungen, die auch dank Kooperationen entstanden sind.

– Du brauchst keinen akademischen Abschluss, um erfolgreich zu sein und die Welt zu verändern. Thomas Edison hatte nur einige Monate Schulunterricht.

– Auch wenn dein Leben gerade komfortabel ist, du dich aber nach etwas Neuem sehnst, kann sich der Aufbruch zu etwas Neuem lohnen. Hätte Nikola Tesla den Job bei Thomas Edison nicht aufgegeben und sich selbstständig gemacht, würde der Wechselstrom heute womöglich nicht aus unseren Steckdosen fließen.

Bosnische Pyramide

Heute nehme ich dich auf die Reise zu den Bosnischen Pyramiden mit.

Du hast noch nichts von den Pyramiden in Bosnien gehört? Dann bist du nicht alleine, vor 2020 wusste ich auch nicht, dass sie existieren.

Im Jahr 2020 schaue ich eine Dokumentation über die Bosnischen Pyramiden.

Ich finde es sehr kurios, dass ich vorher noch nie etwas davon gehört habe und weil Bosnien im Süden Europas liegt, entscheide ich mich, sie einmal selbst zu besuchen.

Warst du schon einmal in Bosnien?

Man sagt, hier leben sehr herzliche Menschen.

3 1/2 Jahre lang ergibt sich mir keine Gelegenheit nach Bosnien zu fliegen, doch seit 2021 reise ich um die Welt und diesmal führte mich meine Reise Ende Oktober 2023 nach Bosnien. Im November erreiche ich letztlich das ersehnte Ziel.

Die Bosnische Pyramide!

Es ist immer noch ein umstrittenes Thema, ob die Bosnische Pyramide wirklich eine Pyramide ist.

Hier unten findest du 2 Fotos von der Sonnen Pyramide in Bosnien. Du siehst, wie gerade die Wände sind. Berge haben eher eine runde Form oder verschmelzen mit anderen Hügeln.

In diesem Fall kannst du die geraden Wände von 2 Seiten deutlich erkennen.

Ist das als Beweis ausreichend für die Existenz einer Pyramide?

Mit dem Auto fahre ich so nah wie möglich an die Sonnen Pyramide ran.

Danach hört die Straße auf. Ab hier muss ich zu Fuß weiter. Das sind die letzten Meter bis zur Spitze der Sonnen Pyramide durch diese Bäume.

Werde ich auf der Spitze die Wahrheit erfahren?“ spreche ich in Gedanken zu mir.

ich erklimme die Spitze und unerwartet finde ich auf der Pyramide eine Festung. Diese Festung wurde im Jahr 1500 erbaut und steht seitdem, an der Spitze der Pyramide. Doch wie bei allen Festungen, wurden auch hier Steine als Baumaterial entnommen.

Die ersten 30 Minuten wandere ich auf der Spitze der Pyramide, gehe auf den Mauern der Festung hin und her und merke nichts besonderes.

Nach einer halben Stunde setze ich mich auf die Steinmauer hin und entspanne mich. Ich schließe meine Augen und lasse mich innerlich fallen. 

Plötzlich sehe ich ein klares Bild. Ich sitze an einem Holztisch und andere Menschen sitzen um mich herum. Eine junge, neugierige Frau starrt mich an, öffnet ihren Mund und stellt mir eine wichtige Frage, dann starrt sie mich weiter an und wartet auf meine Antwort. Ich erwidere ihren Blick und antworte ihr…

In diesem Augenblick, öffne ich meine Augen und sitze wieder an den Steinmauern dieser Pyramide, bevor ich meine Augen schloss.

Ist das der Kontakt mit meinen Ahnen?“ Frage ich mich…

Ich bekomme schnell eine klare Antwort. Schließe wieder meine Augen und lass mich erneut auf die inneren Eingebung…

Eine halbe Stunde später, schaue ich mich von der Pyramide aus um und erblicke einen weiteren Berg in Form einer Pyramide.

Ist das eine weitere Pyramide?“ frage ich mich.

In der Tat, es ist die Mond Pyramide. Sie steht direkt gegenüber der Sonnen Pyramide und ist etwas kleiner.

Mittlerweile ist es dunkel geworden und ich fahre von der Sonnen Pyramide runter zur Stadt in mein Apartment. 

Auf dem Weg schieße ich ein Foto mit dieser Aussicht.

Ist das nicht ein wunderschöner Moment? 

Die Bosnische Sonnen Pyramide

Heute am Tag 2 nehme ich dich weiter auf die Reise zu den Bosnischen Pyramiden mit.

1 Tag nachdem ich die Spitze der Pyramiden besuchte, fahre ich um die Pyramide herum und schaue die Wände der Pyramide genauer an.

Bisher kannte ich Pyramiden durch Fotos aus Ägypten oder die Maya-Pyramiden aus Mexiko, bei denen ich vor Ort war, wie die Pyramide von Teotihuacán oder Kukulcán.

Hier muss ich anmerken, dass diese Pyramiden bis maximal 6.000 Jahre zurück datiert sind. 

Doch in Bosnien haben wir es mit einer größeren Zeitgeschichte zu tun.

Ein Zeitalter, das sich viele gar nicht vorstellen können.

Dank der Aufzeichnungen in der Bibel können wir uns ein Leben vor 2.000 Jahren in etwa vorstellen. Vielleicht kannst du dir, dank den Ägyptischen Pyramiden und Pharaonen, noch das Zeitalter vor 6.000 Jahren vorstellen. 

Ganz nebenbei wurde zu dieser Zeit bis 6.000 Jahren zurück, die ersten unvollständigen Sternzeichen am Sternenhimmel in der Astrologie entwickelt. 

Doch was war davor … ? 

Und so komme ich immer näher zu den äußeren Wänden der Pyramide in Bosnien.

Ein Pyramiden-Führer zeigt mir die uralten Wände der Pyramide und erzählt die Entstehungsgeschichte dazu. 

Ein Großteil der Pyramide ist immer noch unter der Erde vergraben. Aber an manchen stellen konnten die Archäologen die Pyramide ausgraben.

Hier siehst du die eingebrochene Wand der Sonnenpyramide in Bosnien:

Du siehst, dass es Beton ist. Kleine Steine sind mit größeren Steinen miteinander verklebt. 

Weißt du seit wie vielen Jahren Steine für Bauwerke miteinander verbunden werden? 

Dauerhafter Kalkmörtel als Bindemittel konnte schon an 10.000 Jahre alten Bauwerksresten in der heutigen Türkei nachgewiesen werden.

Der Pyramiden-Führer sagt, dieser Beton hält größere Minus Temperaturen aus, ohne dabei beschädigt zu werden, auch hat dieser Beton einen größeren Wasserwiderstand, was dafür sorgt, dass er so viele tausend Jahre erhalten geblieben ist.

Diese Beton ist 6 mal kräftiger und Wasser Widerstandsfähiger als der heutige Beton, sagen die Foschungsinstitute aus Europa.

Hatten die Menschen früher eine bessere Technologie für die Herstellung von Beton? Oder wussten sie, wie man stärkeren Beton mischt? 

Im weiteren Gespräch erzählt der Pyramiden-Führer, dass mehrere Europäische Forschungszentren die Steinblöcke mit Radiokarbonmethode untersuchten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sie

29.400 Jahre alt sind.

Es wurden auch fossile Blätter zwischen den Betonblöcken gefunden, die dasselbe Datum aufweisen.

So schätzen die Forscher das Alter der Pyramide auf 30.000 Jahre zurück.

Die Sonne Pyramide in Bosnien soll mit 270 Meter, die höchste Pyramide der Welt sein. Die Cheops-Pyramide ist dagegen nur 146 Meter hoch.

Auch soll die Pyramide in Bosnien nach den Maßen der Erde erbaut worden sein. 

Auf diesem Bild siehst du wie Fluß Steine und dieser Beton ineinander verschmolzen sind. Der Pyramiden-Führer sagt, es ist nicht natürlich entstanden, dass die Fluss Steine in den Beton mit kleineren Steinen gemischt sind. Das sieht er als einen weiteren Beweis, für ein menschengemachtes Bauwerk. 

Aber wer hat vor 30.000 Jahren gelebt?

Wollen wir in der Geschichte einmal in die Entstehung der Menschen zurückgehen und schauen, wer sowas erstellt haben könnte?

Die Zeiten sind angegeben als „vor unserer Zeit„.

Vor 230 Mio Jahren bis 65 Mio Jahre lebten Dinosaurier.

Vor 2,5 bis 1,9 Mio Jahren lebten die Homo rudolfensis

Vor 2,1 bis 1,5 Mio Jahren lebten parallel dazu die Homo habilis.

Vor rund 2 Mio Jahren lebte der Homo erectus

Vor 600.000 bis 60.000 Jahren Homo floresiensis (aus Homo erectus).

Vor mind. 130.000 bis 40.000 Jahren Homo heidelbergensis, der aus dem Homo erectus hervorgegangene ist.

Vor 130.000 bis 40.000 Jahren Homo neanderthalensis (aus Homo heidelbergensis).

Vor 300.000 Jahren bis heute Homo Sapiens (aus Homo heidelbergensis).

Vor 30.000 bis 14.500 Jahren Homo denisova (aus Homo heidelbergensis).

Wobei die letzten 3 (Homo neanderthalensis, Homo Sapiens und Homo denisova) sich mit der Zeit vermischten.

Die Linie ist so:

Homo erectus -> Homo heidelbergensis -> (Homo neanderthalensis, Homo Sapiens, Homo denisova)

In Europa lebte der Homo neanderthalensis und etwa vor 45.000 Jahren auch der Homo sapiens. 

Der Homo denisova lebte jedoch eher in Asien.

Die Zeitangaben unterscheiden sich bei den Forschern und sind nur ein grober Hinweis, in welcher Reihenfolge welche Homo-Art lebte.

Wer könnte also die Pyramiden in Bosnien erbaut haben?

Wenn die Pyramiden, wie die Forscher behaupten, wirklich aus menschengemachter Hand entstanden ist…

Haben Homo neanderthalensis die Pyramide vor 30.000 Jahren wirklich erbaut?

Oder haben Homo sapiens die Pyramide vor 30.000 Jahren erbaut?

… dann könnten es die Homo neanderthalensis und Homo Sapiens gemacht haben. Denn sie lebten zu der Zeit, zu der die Pyramide datiert ist.

Ist es möglich, das die Homo neanderthalensis und Homo Sapiens vor 30.000 Jahren, Pyramiden in Bosnien aus Steinen und Beton erbaut haben, dessen Beton stabiler ist als der heutige Beton?

Vielleicht finden wir mehr Informationen in den Tunneln unter der Pyramide…

Dieses Foto mit Blick auf die Stadt Visoko machte ich, als ich die 30.000 Jahre alte Wand der Sonnen Pyramide inspizierte. 

Die Tunnel der Bosnischen Pyramiden

Heute am Tag 3 nehme ich dich in die Unterwelt der Bosnischen Pyramiden mit.

Es geht um das Tunnelsystem unter der Sonnenpyramide. 

Alle Pyramiden haben ein Tunnelsystem, so auch die Sonnenpyramide in Bosnien. Lass uns heute gemeinsam diesen Tunnel erkunden. 

Noch immer erzählen mir meine Leser, dass sie noch nie von der Bosnischen Pyramide gehört haben.

Lass uns daher erstmal anschauen, wie die Bosnische Pyramide entdeckt wurde.

Semir Osmanagić ist Bauunternehmer und schrieb bereits ein Buch über die Maya „The World of the Maya“. Er beschäftigte sich viele Jahre mit antiken Kulturen, unter anderem auch mit dem alten Ägypten, wo die Spuren sogar bis nach Atlantis und Lemurien führen.

2006 fand Semir Osmanagić in dieser Gegend Steinblöcke und „Mörtel“, die seiner Meinung nach früher das Bauwerk abdeckten. Osmanagić gab Anfang 2006 bekannt, dass Grabungen mit einem internationalen Team aus Australien, Österreich, Bosnien und Herzegowina, Schottland und Slowenien durchgeführt würden.

Seit dem 2006 haben sie bereits 5 Pyramiden identifiziert und das Tunnelsystem unter der Pyramide zu einem Teil ausgegraben.

Der Tunneleingang befindet sich 3km südlich von der Sonnenpyramide. 

Hier stehe ich nun 100 Meter tief im Tunnel auf dem Weg in Richtung Sonnen-Pyramide.

Folge mir durch diese Tunnelgänge auf der Suche nach der Wahrheit über die Sonnenpyramide. 

Während ich die Tunnelgänge erkunde, graben Mitarbeiter den Tunnel weiter aus und transportieren die ausgegrabene Erde auf diesen Weg nach draußen. Es wird also täglich weiter gegraben.

Der Weg bis zur Sonnenpyramide ist noch nicht vollständig freigelegt, aber lass uns schauen, wie weit wir kommen…

Auf dem Weg durch diesen Tunnel sehe ich auf der linken Seite einen ungewöhnlich großen Stein.

Was macht ein so riesiger Stein in einem Tunnel und wer hat ihn hergebracht?“ frage ich mich.

Erst als ich dem Stein näher komme und die ersten Fotos schieße, erkenne ich gekritzelte Linien, die wie eine Schrift aussehen.

Sind das etwa in Stein gemeißelte Runen?“ frage ich mich…

Neben dem Stein ist eine Tafel, die Runen zeigt, die mit den Linien auf dem Steinen manchmal übereinstimmen.

Lass uns einen Blick in die Entstehung der Schrift werfen und herausfinden, ob das wirklich Runen sein können…

Die älteste Zeichnung, die Menschen je gemacht haben, ist die Höhlenmalerei.

65.000 Jahre alt ist die älteste Höhlenmalerei. Sie wurde in Südspanien, in der Karst-Höhle unweit der Gemeinde Ardales, in der südspanischen Provinz Málaga entdeckt.

Diese Höhlenmalerei ist folglich auf das Werk von Neandertalern zurückzuführen. 

In der letzten E-Mail stellten wir fest, dass vor 40.000 Jahren Neandertaler in Europa lebten. Bis dann die Homo sapiens aus Ostafrika nach Europa kamen.

Wobei Höhlenmalereien – als Ausdruck von symbolischem Denken – ausschließlich dem erst mehr als 20.000 Jahre später nach Europa eingewanderten anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) zugeschrieben werden.

Allerdings beweisen diese Höhlenmalereien, dass auch Neandertaler für symbolisches Denken in der Lage waren, die bisher nur den Homo Sapiens zugesprochen wurden.

Waren Neandertaler intelligenter, als die Wissenschaft bisher angenommen hat?

Doch wie sieht es mit der Schrift aus?

Die Schrift existiert erst seit 8.000 Jahren.

Die bisher älteste Schrift liegt 8.600 Jahre zurück. Die in Henan gefundenen chinesischen Zeichen, die auf ungefähr 6600 v. Chr. datiert sind und als Jiahu-Schrift gilt.

Die älteste Schrift in Südeuropa ist die Vinča-Schrift. Sie wird auf 7.500 Jahre zurück datiert, also auf 5.500 vor Christus. Übrigens liegt die Pyramide auch in Südeuropa. 

Könnte der Stein im Tunnel daher tatsächlich vor 7.500 beschriftet worden sein? Oder vielleicht noch früher?

Die Sumerer in Mesopotamien erfanden die Keilschrift ca 4.000 vor Christus.

Die Hieroglyphen in Ägypten werden auf erst 3.200 Jahre vor Christus datiert. 

Schrift, die unserer am ähnlichsten ist, entstand erst 500 vor Christus

Der Tunnel Führer sagt, dass es 2 Zivilisationen vor unserer gab, die am Tunneln gearbeitet haben.

Die eine Zivilisation, die den Tunnel ausgegraben hat. (Diese muss 12.000 bis 30.000 vor unserer Zeit gelebt haben)

Die zweite Zivilisation danach, die den Tunnel zugemacht hat. (Bis 12.000 Jahre zurück, wie der Fossile Blatt bestätigt)

Was für einen Grund gibt es, einen Tunnel zu zumachen?„, frage ich den Tunnel Führer.

Sie wollten etwas verstecken oder die Zeit war dafür noch nicht gekommen,“ antwortet der Tunnel Führer.

Auf dem Weg durch den Tunnel erzählt der Tunnel Führer, dass bei den Ausgrabungen fossile Blätter entdeckt wurden, deren Zeit auf 12.000 Jahre zurück reicht. Eine ähnliche Zeitspanne, wie bei den Wänden der Pyramiden, an der Oberfläche. Das ist ein weiterer Beweis, dass zu dieser Zeit an den Pyramiden gearbeitet wurde. (Bei der Pyramide gibt es Nachweise von 12.000 bis 30.000 Jahre zurück.)

Auf dem Weg durch den Tunnel findest du immer wieder größere Steine, die aufeinander gestapelt sind und eine Mauer oder eine Wand darstellen.

Steine werden nicht auf natürliche Art so platziert. Sie müssen von jemandem gelegt worden sein.“ sagt der Tunnel Führer.

Hunderte Meter weiter sehe ich immer wieder kleinere Tunnel, an deren Ende sich Wasser befindet.

Tief im Tunnel gibt es reines Wasser, das du trinken kannst„, sagt der Tunnel Führer. 

Wir haben die Wasserkristalle nach der Methode von Masaru Emoto untersuchen lassen und fanden heraus, dass die Kristallform des Wassers perfekt ausgerichtet ist. Das ist reines Trinkwasser, das du in der Natur findest und seit tausenden Jahren im Tunnelsystem aufbewahrt wird.“ ergänzt er. 

Aber gibt es im Tunnelsystem auch direkte Verbindung zur Pyramide?“ frage ich mich…

Weiter auf dem Weg durch den Tunnel entdecke ich immer wieder Monolithe. 

Der Tunnel Führer erzählt, dass diese großen Steine überall im Tunnelsystem verstreut sind. 

Einige dieser Monolite wiegen 7 bis 20 Tonnen schwer und sie haben alle einen Riss an der Oberfläche, wie im Bild zu sehen ist.

Der Tunnel Führer sagt, dass im Inneren dieser Steine ein Quarzkristall ist.

Weiter erzählt er, dass er nicht daran glaubt, dass Pyramiden Grabstätten sind, wie uns immer wieder am Beispiel der Cheopspyramide erzählt wird.  

Ja, es gab sehr reiche Pharaonen, die sich in einer Pyramide begraben liessen, aber in den meisten Pyramiden werden keine Mumien gefunden.“ erzählt der Tunnel Führer. 

Die Pyramiden speichern Energie“ ergänzt er.

Unter den Bosnischen Pyramiden befindet sich Wasser, wie unter den meisten Pyramiden. Dieses Wasser transportiert Energie. Nun wurden im Tunnel, der über dem Wasser liegt, solche Monolithen mit Quarzkristallen aufgestellt. Die Monolithen verteilen die Energie des Wasser und kreieren ein energetisches Feld unter der Pyramide. 

Nicht nur, dass dadurch die Luft mit negativen Ionen aufgeladen wird, was sehr gesund für den Körper ist.

Die Energie wird so in der Pyramide fokussiert und über die Spitze der Pyramide entladen.“ erzählt der Tunnel Führer.

Pyramiden sind daher Energie-Systeme.

Der bekannteste und größte Monolith wird der „Heilstein“ genannt.

Viele Einheimische kommen an diesen Ort, setzen sich neben den Monolithen auf die Bank hin und meditieren.

Das mache ich auch.

Mittlerweile sind die meisten Touristen weg. Ein Einheimischer geht 4 Schritt zur Wand hin und macht das Licht aus. Wir sitzen also nun zu sechst um den Heilstein herum und versinken in der Dunkelheit.

5 Minuten sitze ich hier vor diesem Heilstein und merke wie sich die Außenwelt immer mehr auflöst.

Nach 5 Minuten spüre ich meinen Körper nicht mehr. Es fühlte sich an, als ob ich mich in einem schwarzen Nichts befinde. Allein im Universum.

Nach 10 Minuten höre ich deutlich eine Stimme in meinem Kopf.

Es ist der Klang meiner eigenen Stimme.

Nun sitze ich auf einer kalten Bank vor diesem Heilstein, in absolute Dunkelheit gehüllt.

Ein Gefühl entsteht wie damals, aus der unergründlichen Zeit, als Menschen vor vielen tausenden Jahren vor dem selben Stein saßen.

In einem Tunnel unter der Erde, dessen Weg direkt zur Pyramide führt, die seit 30.000 Jahren dort steht.

Der kühle Raum hält die mystische Atmosphäre einer verloren gegangen Zivilisation vor tausenden von Jahren.

Mehrere Zivilisationen, die uns fremd sind, bewachten mit ihrem Anwesen diesen Ort.

Ich spüre meinen Körper nicht mehr und versinke in einem Dialog mit mir selbst.

Ich stelle persönliche Fragen über den Sinn des Lebens, über Krankheit, den Tod, die Gesundheit, über meinen Weg, was meine persönliche Aufgabe ist und über die globalen Herausforderungen…

Während ich mich mit all diesen Eindrücken beschäftige, verbinde ich alle Ereignisse miteinander, als ob sie alle zusammen gehören, als ob alles EINS ist…

Dieser Moment fühlt sich ewig an und so verweile ich in diesem zeitlosen Zustand.

– – – – –

Irgendwann fahre ich in das Appartement, denn am nächsten Tag geht meine Reise weiter in die 500 Jahre alte Stadt Mostar im Zentrum von Bosnien.

Diese Pyramide wirft ein großes Mysterium auf unsere Dasein.

Letztlich ist es immer noch umstritten, ob diese Pyramide tatsächlich existiert. 

Hinweise auf die Pyramide sind:

  • es gibt einen Berg, deren Wände so gerade sind, wie die Wände einer Pyramide
  • an den Wänden gibt es Blöcke aus Beton, die die Wände der Pyramide formen
  • wissenschaftliche Forschungsinstitute belegen mit der Radiocarbon Messung, dass die Steine und fossile Blätter 12.000 bis 29.0400 Jahre alt sind
  • es gibt mehrere Pyramiden nahe beieinander
  • unter der Pyramiden ist ein uraltes Tunnelsystem
  • im Tunnelsystem befinden sich Quarzsteine, die Energie verteilen und mit der Pyramide in Verbindung stehen

Anerkannte Pyramidenforscher verloren ihre Lizenz oder wurden aus dem Land vertrieben, als sie die Pyramide offiziell anerkannten.

Der Entdecker der Bosnischen Pyramide Semir Osmanagić sagt, dass wenn die Pyramide offiziell anerkannt wird, die gesamte Geschichte umgeschrieben werden muss.

Natürlich fragte ich den Tunnel Führer, ob die Regierung oder jemand ihnen bei der Ausgrabung Steine in den Weg legt.

Der Tunnel Führer bestätigte meine Vermutung und sagte, dass ihre Forschung und Entdeckung der Pyramide an sehr vielen Stellen gestört wird. 

Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich auf der Pyramide etwas gespürt und gesehen habe. Auch habe ich unter der Pyramide im Tunnelsystem eine ungewöhnliche Erfahrung gemacht.

Was denkst du über die Bosnische Pyramide?

Warst du selber schon einmal hier? 

Würdest du gerne einmal hier her kommen? 

Welche Gedanken oder Eingebung hast du dazu?

Reise ins Altai Gebirge in Russland

Diese Reise fand im September 2023 statt.

Entlang des strömenden Flusses „Katun“, fahre ich mit dem Auto gerade so schnell, dass ich aufmerksam die Umgebung betrachten kann. Mit Erstaunen stelle ich fest, dass andere Fahrer es auch nicht eilig haben.

Die Sonnenstrahlen bringen eine Märchenlandschaft hervor.

Der strömende Fluss Katun reflektiert die grün-blauen strahlenden Farben der Umgebung. Du siehst jeden einzelnen Ast der Zedernbäume im Wind wehen und die Berge blicken aus der weiten blauen Atmosphäre hervor.

Mein Gefühl drängt mich dazu, anzuhalten. So stoppe ich bei der nächsten Gelegenheit rechts an einem Parkplatz am Ufer des Flusses.

Heute nehme ich dich mit auf eine magische Reise durch das Altai Gebirge.

Schon seit Jahren verfolgt mich die Vision, ins Altai Gebirge zu fahren und mich auf die Magie des Altai Gebirges einzulassen.

Das Altai Gebirge liegt in Sibirien, in Russland. Es grenzt an Mongolei, China und Kasachstan. Von der Fläche her ist es nur halb so groß wie Deutschland und ist dünn besiedelt mit ca. 200.000 Einwohnern.

Mein Blick schweift die ganze Fahrt über auf die vielen Berghügel und tiefen Täler, über den langen Fluß Katun und auf die freien Tiere, die hier auf der Straße frei herumlaufen.

Hier spüre ich echte Freiheit.

Tiere, die in Deutschland hinter eingezäunten Wiesen grasen, stehen hier oft an der Straßenseite frei herum, nicht angebunden und auch ohne Aufseher.

Manchmal steht ein Pferd oder eine Kuh direkt auf der Straße und ich muss um sie herum fahren.

Je tiefer ich ins Altai Gebirge fahre, desto mehr Freiheit erfahre ich.

Hier laufen zum Beispiel Pferde in der Wildnis frei herum. Sie haben Kilometer weite Flächen, in denen sie sich frei bewegen können:

17 Kilometer fahre ich auf einer Straße ohne Asphalt, um zu einem Bergdorf zu kommen, bei dem du viel Stille und Ruhe findest.

Die Menschen leben in Harmonie mit der Natur und ohne unnötige äußere Ablenkung.

Das Altai Gebirge bringt dich auf ganz andere Gedanken.

Du bist hier weit weg von der gewohnten Welt, mitten in unberührter Natur. Hier hat die Zeit ihre eigene Qualität.

Hier bekommst eine ganz neue Sicht auf dein Leben, auf den Sinn des Lebens und stellst dir ganz andere Fragen. Du wirst hier ein Teil der Natur und der Freiheit, die dich umgibt.

Du bist ganz im Hier und Jetzt.

Der Ort lädt nicht nur zum Verweilen ein, sondern auch um dich mit der Natur zu verbinden.

Hier kannst du Stundenlang am Ufer sitzen und den Geschichten lauschen, die der Fluß über das Leben und das Loslassen erzählt.

Ich konnte es tatsächlich nicht sein lassen!

Ich bin wirklich in den eiskalten Fluss Katun gesprungen. Ich halte es nur ein paar Minuten im Wasser aus, danach muss ich dringend raus, weil ich das eiskalte Bergwasser, wie tausende Nadelstiche auf meiner Haut spüre.

Die Reise zum Bergdorf bescherte mir viele neue Eindrücke und zeigte mir eine Freiheit, die ich selten sah.

Am späten Nachmittag setzte ich meine Reise durchs Altai Gebirge fort.

Meine Mission: So viel wie möglich sehen und erleben.

Auf dem Weg Richtung Süden stellte ich fest, dass im Auto nicht mehr genug Öl drin war. Das kann zum Motorschaden führen, wenn ich nicht dringend neues Öl nachfülle und das mitten im Gebirge…

Nun habe ich nur noch einen Gedanken: Dringend Öl nachfüllen.

Viele Kilometer weiter kaufe ich neues Öl und fülle es unter leichtem Regen und in der Abenddämmerung am Straßenrand nach.

Die nächste Nacht miete ich ein Haus im Gebirge. Der Vermieter sagt, er lebt freiwillig weit weg von der Zivilisation. Er liebt die Ruhe in der Natur.

Diese Nacht war magisch. In diesem Häuschen habe ich keinen Internet Empfang und das nächste Dorf ist 30 km entfernt.

Beim Einschlafen erreichen mich ungewohnte Fragen über den Sinn des Lebens und was ich im Leben noch reduzieren kann, um mich mehr Dingen zu widmen, die wirklich bedeutend sind.

Wie viele Dinge beschäftigen uns, die nicht wirklich relevant sind? Und dabei bleibt keine Zeit mehr für die wirklich wichtigen Dinge.

Am nächsten morgen erreiche ich das nächste Ziel und miete hier ein richtig schönes Häuschen direkt am Fluß mit Sauna.

Bei einer Tagestour erkundete ich ein Gebirge, das sie „Mars“ nennen. Das Gebirge ist aus rotem Gestein und sieht aus wie der Mars. Touristen aus aller Welt fahren hier her, um es zu sehen.

Der Einheimische erzählt, dass sie alle hier von den Tieren leben. Er selbst habe nicht viele Kühe, so um die 30 Stück und 30 Schafe und Ziegen. Alle versorgen sich hier selbst.

„Im Winter ist es nicht kalt“, sagt er, „nur 40 Grad minus.“

Am nächsten Tag treffe ich einen Menschen, den ich hier nie erwartet hätte.

Während ich auf dem Weg ins Altai Gebirge war, schrieb mir eine Freundin, dass auch Norbert auf dem Weg ins Altai Gebirge ist.

Norbert kenne ich seit einigen Jahren und habe ihn für meine Online Kongresse interviewt.

Es ist für mich unglaublich, dass ich im Altai Gebirge, zufällig zu dieser Zeit, wo ich mich hier befinde, einen Bekannten aus Deutschland treffe. Vor allem bei dieser politischen Situation in Osteuropa und bei den tausenden Sanktionen, die Russland betreffen.

Früher war es nicht ganz einfach nach Russland zu reisen, doch heute ist es hundertmal schwieriger. Hier gibt es kein Airbnb und kein Booking, um ein Hotel zu finden. Die Kreditkarten aus Europa funktionieren hier auch nicht.

Seit den Sanktionen ist es sehr schwer geworden nach Russland einzureisen und hier zu sein.

Doch letztlich kam er tatsächlich ins Altai Gebirge in Sibirien, nach Russland.

Norbert Hofer.

Hinter den Bergen, ca. 70 km weiter ist die Mongolei.

Norbert erzählt mir am Lagerfeuer, dass er schon seit mehreren Jahren die Vision hat, ins Altai Gebirge zu reisen. Er sagte: „Wenn ich jetzt nicht fahre, dann komme ich nie ins Altai Gebirge“.

Also ist er ohne zu wissen, dass ich mich hier aufhalte ins Altai Gebirge gefahren. Und nur zufällig, weil eine gemeinsame Freundin, von unserer Reisen erfahren, konnte sie uns verbinden.

Zufälle gibt es nicht… 

Norbert hat dieses Land gefunden, bzw ich habe ihn dahin geführt. Er möchte hier ein Retreat Zentrum aufbauen. Direkt am See, weit weg von allem. Hier hörst du keine Geräusche von der Straße. Hier erlebst du absolute Stille. „Der perfekte Ort für ein Retreat Zentrum“, sagt er.

Ist es nicht traumhaft?

Am nächsten Tag fahr ich weiter, Richtung Telezker See. Es ist der größte See im Altai Gebirge und einer der 10 größten der Welt mit Süßwasser. Es ist ein UNESCO Schutzbegebiet.

Hier gefällt es mir sehr.

Ein großer See, der aus 70 Wasserfällen entsteht. Rund um den See gibt es Orte, wo Menschen leben, deren Siedlung oder Häuser nur mit Boot erreichbar sind, ganz ohne Straßen.

Das ist einer der saubersten Orte der Welt

Ist das nicht ein Traum?

An diesem Ort fand ich neue Kraft. Ich fand neue Inspiration. In den 2,5 Wochen reduzierte ich alle äußeren Einflüsse, sodass ich wieder meine innere Stimme wahrnehmen konnte.

Wir alle haben eine innere Führung. In der Zivilisation sind die äußeren Einflüsse so laut, dass wir die innere Stimme nicht hören können.

Manchmal ist es gut, weit in die Natur zu fahren oder sich in Meditation in Stille zu versetzen.

Ich erkannte, dass jeder von uns so viel mehr Kraft hat.

Jeder hat so viel mehr Mut in sich.

Jeder hat so viel mehr Ideen, die er noch umsetzen kann.

Was kannst du im Leben reduzieren, um deiner inneren Stimme mehr Raum zu geben?

Um deine Ideen endlich zu realisieren?

Um endlich deinen wahren Weg zu gehen?

Ist diese Freiheit nicht kraftvoll und wundervoll?

Leben mit Passion und genieße den Moment.